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News & Presse

22.04.2009

Fotos

Sabine Busmann und Holger Maack vom MusikZentrum Hannover | Foto: Helge Krückeberg

Die RapOper auf der Bühne der Staatsoper Hannover | Foto: Sarah Ubrig

Die RapOper auf der Bühne der Staatsoper Hannover | Foto: Sarah Ubrig

Die RapOper auf der Bühne der Staatsoper Hannover | Foto: Sarah Ubrig

Die RapOper auf der Bühne der Staatsoper Hannover | Foto: Sarah Ubrig

Die RapOper auf der Bühne der Staatsoper Hannover | Foto: Sarah Ubrig

Am Anfang steht immer eine Idee

Die RapOper »Culture Clash« hat den Kulturpreis »pro visio« erhalten

Eine mutige Vision, die die Initiatoren da hatten: Oper, Rap und HipHop mischen; Jugendliche aus vorwiegend sozial benachteiligten Stadtteilen gemeinsam mit professionellen Opernsängern auf die Bühne stellen; Mozarts »Entführung aus dem Serail« als Schmelztiegel für Hochkultur und Jugendszene nutzen. Kein Wunder, dass die Umsetzung und Finanzierung eines solchen Projektes Durststrecken durchlief. Doch das Konzept ging auf! Das MusikZentrum Hannover, die Landeshauptstadt Hannover, die Staatsoper Hannover und der Evangelische Jugenddienst fanden als starke Kooperationspartner zusammen. Eine Vielzahl von Förderern unterstützte das Vorhaben, und auch die Jugendlichen überwanden ihre Berührungsängste. Etwa 100 Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren beteiligten sich aktiv und begannen bereits ein halbes Jahr vor der Aufführung Bühnenbilder zu bauen, Kostüme zu gestalten, Tanzschritte und Texte zu üben. An der Dramaturgie und dem Arrangement arbeiteten Profis wie Marc Prätsch, Christof Littmann, Ulrich Lenz und der Rapper Spax.

Wer eine der drei Aufführungen der »RapOper: Culture Clash – Die Entführung!« im Juli 2008 in der Staatsoper Hannover gesehen hat, weiß wie preiswürdig sowohl die Idee als auch deren grandiose Umsetzung ist. Aus diesem Grund wählte die Jury  das Projekt für den Kulturpreis »pro visio« der Stiftung Kulturregion Hannover aus. In Vertretung für die Kooperationspartner empfing das MusikZentrum Hannover als Träger des Projektes den mit 7.777 Euro dotierten Kulturpreis. »Der Kontrast und die unerwartete Verschmelzung der Genres sowie der große Einsatz der Initiatoren, der zur Überwindung unterschiedlichster Barrieren führte, haben ein einzigartiges Erlebnis auf der Opernbühne möglich gemacht«, heißt es in der Begründung der Jury. Der Preis, der im Beisein von über 200 geladenen Gästen am 21. April in der Staatsoper überreicht wurde, soll für zukünftige Projekte verwendet werden.

Die Stiftung Kulturregion Hannover vergibt den Kulturpreis »pro visio« seit 2001 jährlich an kulturelle Projekte, die sich innovativ, mutig und überzeugend dem Mainstream entgegenstellen. Im vergangenen Jahr wurde der Künstler Uwe Stelter für die frech-kritische Fotoreihe über Hannover »Eine Stadt - Metropolitaner Weltspaziergang« ausgezeichnet. Der Jury gehören an: Angela Kriesel, Henning Queren, Gerd Dallmann, Heinz Balzer, Uwe Kalwar, Dr. Christine Litz und Rainer Vasel.

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Pressefotos_pro_visio_2009_01.zip2.8 M