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StiftungsLetter
Stiftungsletter 2/2017

Liebe Abonnentinnen und Abonnenten,
liebe Freunde, Förderpartner und Interessierte,

stecken Sie auch schon im Sommerloch? Beschleicht Sie mehrmals am Tag das Gefühl, das Telefon sei kaputt, und gehen andauernd automatische Rückmails ein mit dem Vermerk »bin vom … bis einschließlich … abwesend«? Ja, das ist die Zeit, in der Sie nicht mehr daran vorbeikommen, die Ordnerrücken vernünftig zu beschriften und die sich bedenklich zur Seite neigenden Papierstapel auf dem Schreibtisch aufzurichten und durchzuflöhen. Wenn die Zeit sich plötzlich wie die Luft in einem Heißluftballon auszudehnen scheint, kann einen schon ein langes, herzhaftes Gähnen überkommen.

Sie müssen das übrigens nicht mehr schamhaft hinter der Hand verbergen, auch wenn die Kollegen komisch gucken. Langes Gähnen ist nämlich ein Zeichen von Intelligenz. Neuesten Forschungen zufolge, hängt die Dauer des Gähnens von der Zahl der Gehirnzellen in der Großhirnrinde ab. Elefanten gähnen genauso lang wie Menschen, nämlich im Schnitt 6,49 Sekunden, Pferde etwa 3,5 Sekunden und Mäuse nur 0,75 Sekunden.

Tja ja, da beginnt es doch gleich im Kopf zu rattern. Welcher der Kollegen gähnt am elefantösesten. Und welchen hat man noch nie beim Gähnen erwischt. Vielleicht können Sie die Gähn-Studien in Ihrem Büro oder der Familie vervollständigen. Lassen Sie uns bitte an Ihren Forschungsergebnissen teilhaben!

Bis zum Abschluss der Studien versorgen wir Sie gern mit Tipps für Veranstaltungen, zum Beispiel tollen Kultursommer-Konzerten, damit sie im Input-Betrieb bleiben und nicht einrosten. Und, ist das nicht schön? Wenn man jetzt jemanden im Konzert oder bei einer Lesung beim Gähnen erwischt, weiß man gleich, guck einer an, der demonstriert gerade seine Intelligenz. Und dann einfach mal die Sekunden zählen.

Genießen Sie die Sommerzeit!

Anja Römisch
Geschäftsführerin

Friederike Kohn
Projektreferentin

Neues aus den Förderprojekten der Stiftung Kulturregion Hannover
Ein Taucher taucht in ein Löwenzahnfeld, neben ihm steht ein Mensch in einem rosa Plüschelefantenkostüm © onemorenametoremember/photocase.de, Saimen/photocase.de

Titelmotiv für den Kultursommer 2017 © onemorenametoremember/photocase.de, Saimen/photocase.de

Nicht Mund, sondern Ohren auf: Das Musikfestival »Kultursommer« startet am 14. Juli 2017 um 19 Uhr mit einer lauschigen Open-Air-Veranstaltung im Von-Alten-Garten in Hannover. Manu Delago und Christoph Pepe Auer spielen eigene Kompositionen sowie Arrangements bekannter Songs mit Hang und Bassklarinette. Danach lädt das Indie-Pop-World-Quartett Bye Beneco aus Südafrika zum Tanzen ein. Der Kultursommer wird bis zum 27. August mit 26 großen und kleinen Konzerten atmosphärische Orte in der Region Hannover bespielen. Auf dem KulturGut Poggenhagen steigt mit »Parkbeben&Friends« erneut ein Fest, das Musik verschiedener Klangfarben und Kleinkunst mit Familienpicknick und Kinderaktionen im Gutspark verbindet. Das »Große Fest im Kleingarten« holt Singer und Songwriter, Klassik, Jazz und Folk in die Kleingarten-Kolonie Linden, auch dies eine Veranstaltung für die ganze Familie. Ein besonderes Kinderkonzert veranstaltet die Stiftskirche Wunstorf mit dem Barockensemble Concerto Foscari, das eine musikalische Reise durch Europa bis in das Osmanische Reich unternimmt – zudem wird ein Nachtkonzert bei Kerzenschein angeboten. Reisen Sie mit dem Kultursommer durch die schöne Region Hannover und lernen Sie neue Orte und besondere Musikstile kennen! Mehr Infos: www.kultursommer-region-hannover.de

Lichte Momente: Ende Mai wurden im Ballhof 1 die »KulturKometen«-Preise überreicht. Die TUI-Stiftung und die Stiftung Kulturregion Hannover vergaben insg. 10.500 Euro für besondere Kulturprojekte an vier Schulen der Region Hannover. Die IGS Linden erhielt für ihr schulübergreifendes Projekt »Mehr Licht!« 5.000 Euro, die Goetheschule KGS Barsinghausen bekam 2.500 Euro für das Landschaftstheaterstück »Der Schatz von Barsinghausen«, das Hölty-Gymnasium Wunstorf erhielt 2.500 Euro für die Theaterproduktionen »Scripted Ecstasy« und »Colored Entrance« ihrer Theater-AG. Ein Sonderpreis mit 500 Euro ging an die IGS Roderbruch für das Schülerfilmfestival »RodaKino«. Laudatoren waren die Jurymitglieder Barbara Kantel, Harald Härke, Uwe Kalwar und Franziska Stünkel. Mehr Infos und kurze Filmdoku über die Preisverleihung: www.kulturkometen.de

Sommerlicher Preisregen: Gemeinsam mit unserer »cast&cut«-Partnerin, der nordmedia, freuen wir uns über den Erfolg von Filmstipendiat Ulu Braun. Mit seinem »cast&cut«-Kurzfilm »Die Herberge«, der 2016 in Hannover präsentiert wurde, hat er den 1. Preis im deutschen Wettbewerb der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen gewonnen. Im Juni erhielt der Film nun den ARTE-Kurzfilmpreis beim Internationalen Kurz Film Festival Hamburg. »Die Herberge« wurde zu einigen internationalen Festivals eingeladen, die in den kommenden Wochen und Monaten stattfinden. Wir drücken die Daumen! Mehr Infos: www.ulubraun.com

Heiße Phase: Unser derzeitiger »cast&cut«-Stipendiat Michael Binz bereitet gerade seinen Filmdreh in der ersten Juli-Woche vor. Der Protagonist in seinem Kurzfilmprojekt »Wait for me« ist ein junger Mann, der seine Zeit mit dem Warten verbringt. In Wartezimmern, Ämtern, Waschsalons oder an Bushaltestellen. Bis ..., ja, bis er eine junge Frau trifft, die ebenfalls aus Leidenschaft wartet. Das Ende wird nicht verraten, da müssen Sie einfach noch warten! Mehr Infos über Michael Binz und seine Filme: http://ich-binz.net

Sommer auf dem Land: Der Hermannshof in Völksen hat sein Programm »100 Jahre Teepavillon« eröffnet. Viele besondere Veranstaltungen finden in den kommenden Wochen bis Ende August statt. Von der chinesischen Teezeremonie bis hin zu Männerchor-Romantik und Zitherklängen, Gespräche über Kunsthistorie und Philosophie, Konzerte, Sommerkino u.v.m. Mehr Infos: www.hermannshof.de | Kleiner Tipp: Der Newsletter der Hermannshofs informiert blumig und mit viel Humor über die aktuellen Termine »aufm Hofe«.

Sommertheater: Das sechsjährige Mädchen Ursel muss mit dem Tod ihres Bruders Urs, den sie nie kennen gelernt hat, zurechtkommen. Denn alles dreht sich nur um ihn. Das Kindertheaterhaus Hannover zeigt das Stück »Ursel« für Kinder ab acht Jahren ab dem 19. Juni auf der Bühne und in Klassenzimmern. Auf humorvolle Art und Weise geht es mit dem Thema Tod und Trauer um. Regie: Imme Beccard, Spiel: Elisabeth Frank. Mehr Infos: www.kindertheaterhaus-hannover.de

Neues aus den Förderprojekten der HannoverStiftung
Seniorinnen und Senioren sitzen ins Gespräch vertieft im sonnigen Garten  des Margot-Engelke-Zentrums © Helge Krückeberg

Maifest der Gerüchteküche © Helge Krückeberg

Grillfest im Grünen: Etwa achtzig Seniorinnen und Senioren, die seit 2011 an der Kochwerkstatt »Gerüchteküche« teilgenommen haben, feierten mit den Organisatoren zusammen ein fröhliches Maifest. Auch Auszubildende und ehemalige Auszubildende der Pro Beruf GmbH waren mit dabei. Bei bestem Wetter konnten die Gäste Grillspezialitäten im neu gestalteten Garten des Margot-Engelke-Zentrums verkosten. Es servierte die derzeitige Gerüchteküche-Gruppe (vielen Dank!). Die Jazzmusiker Eike Wulfmeier, Clara Däubler und Lars Störmer verliehen dem lauen Sommerabend die musikalische Würze. Mehr Infos: www.hannover-stiftung.de

Schattensuche: Der junge Tänzer Ben Landsberg zeigt mit »Post Mortem« eine Choreographie-Arbeit, die in Kooperation mit Wolfgang und Peter Piontek in der Eisfabrik Hannover entstanden ist. Über den Tod der Mütter handelt das Tanztheaterstück, das Sehnsucht, Trauer und Erinnerung in eigenwilligen, anrührenden Bildern und Sequenzen verarbeitet. Noch bis zum 24. Juni wird die Produktion in der Eisfabrik gezeigt. Mehr Infos: http://commedia-futura.de

Sommerlektüre: Das CAMEO-Magazin mit dem Titel »Ankommen« ist erschienen und liegt derzeit u.a. in Hannoverschen Buchhandlungen und bei Fachzeitschriftenhändlern aus. Unter Mitarbeit von Migranten und Ankommenden unterschiedlicher Herkunft hat die Künstler- und Journalistengemeinschaft »CAMEO Kollektiv« das Magazin für Hannover erstellt. Informativ und zum Nachdenken einladend berichtet es über Fremdsein und Heimat an Orten, in der Gesellschaft und bei Freunden. Das umfangreiche, künstlerisch gestaltete und bebilderte Magazin kostet 5 Euro. Mehr Infos und Bestellung: www.cameo-kollektiv.de

Stiftung Kulturregion Hannover
Landschaftstr. 4/5, 30159 Hannover // Fon: +49 511 220610-15
www.stiftung-kulturregion.de

HannoverStiftung
c/o Stiftungsmanagement der Sparkasse Hannover GmbH
Postfach 5724, 30057 Hannover // Fon: +49 511 220610-15
www.hannover-stiftung.de
 
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