Aktuelle Veranstaltungen

Kartenvorverkauf

Team Kultur der Region Hannover
im Schloss Landestrost
Mo - Do: 8 - 16 Uhr durchgehend
Fr: 8 - 13 Uhr

Tel: 05032 / 899-154
Fax: 05032 / 899-165
Mail: kultur@remove-this.region-hannover.de

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Aktuelle Veranstaltungen

Wildheit/Zähmung

Ausstellung vom 20. Mai bis 10. Juli 2016 | Eröffnung: Donnerstag, 19. Mai 2016, 19 Uhr

Ausstellung der Teilnehmenden des Atelierspaziergangs

Zum 15. Geburtstag des Atelierspaziergangs präsentiert sich die Ausstellung der Teilnehmenden in diesem Jahr im Schloss Landestrost.

Das Unkontrollierte, Urwüchsige im Gegensatz zur geistesgesteuerten Ordnung – diese Polarität zieht sich durch das gesamte Dasein. Die Geschichte des Menschen ist eine Geschichte der ständig wachsenden Kontrolle über sich selbst und die ihn umgebende Natur. Anstelle von Instinkt und Eigennutz trat politische Ordnung, unberührte Landschaft wurde zu Ackerland und Garten, aus Wildtieren wurden Nutz- und Haustiere.

Eine vollkommene Zähmung aber wird es nicht geben. Ungezügelte Ursprünglichkeit findet sich in der ganzen Welt, und auch unter der Oberfläche der Kultur besteht immer noch ein Rest ungebändigter, wilder Natur. Der Philosoph Friedrich Wilhelm Schelling (1775-1854) formulierte das so: »In der Welt, wie wir sie jetzt erblicken, [ist] alles Regel, Ordnung und Form; aber immer liegt noch im Grunde das Regellose, als könnte es einmal wieder durchbrechen, und nirgends scheint es, als wären Ordnung und Form das Ursprüngliche, sondern als wäre ein anfänglich Regelloses zur Ordnung gebracht worden.«

Künstlerinnen und Künstler unterschiedlicher Sparten der bildenden Kunst, die in der Region Hannover zu Hause sind, setzen sich auf ihre jeweils eigene Weise mit dem Thema auseinander. Das Spektrum reicht von Malerei über Grafik und Fotografie bis hin zu Installation und Plastik.

Der Atelierspaziergang selbst findet an den Sonntagen 22. und 29. Mai statt, jeweils von 11 bis 18 Uhr. Das Programmheft mit Angaben zu allen hauptberuflich arbeitenden Künstlerinnen und Künstlern liegt ab April an vielen Stellen aus und ist im Internet unter www.atelierspaziergang-region-hannover.de zu finden.

Öffnungszeiten: Mi. bis Fr. 15 bis 18 Uhr
Sa. und So. 14 bis 18 Uhr
und zu den Konzerten

Eintritt frei

 

 

Foto: GP image

»Kultursommer 2016«

Sommerliche Konzerte des IFF

Workshop-Konzert: Donnerstag, 4. August 2016, 19 Uhr, Schloss Landestrost, Großer Saal, Eintritt frei

Orchesterkonzert: 6. August, 18 Uhr, Liebfrauenkirche, An der Liebfrauenkirche, Neustadt, Eintritt 10 Euro, ermäßigt 5 Euro

Kammermusik-Matinee: 7. August, 11.30 Uhr, Schloss Landestrost, Großer Saal, Eintritt frei

Vom 1. bis 7. August findet zum 15. Mal die Sommerakademie des Instituts zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter (IFF) statt. Die Frühstudierenden der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover nehmen in dieser sommerlichen Arbeitsphase an Workshops teil, die die Ausbildung des Frühstudiums ergänzen, und erhalten außerdem die besondere Möglichkeit, solistisch mit Orchester aufzutreten. Die Resultate der musikalischen Intensivphase werden in drei Konzerten öffentlich präsentiert.

Im Workshop-Konzert am 4. August, 19 Uhr, auf Schloss Landestrost, stellen die Frühstudierenden die unter der Leitung internationaler Dozenten erarbeiteten Ergebnisse der Seminare Improvisation und Komposition vor.

In der Liebfrauenkirche in Neustadt spielen am 6. August, 18 Uhr, Solisten des IFF zusammen mit der Studentischen Philharmonie Hannover unter der Leitung von Prof. Martin Brauß Konzertsätze aus verschiedenen Epochen.

Solo- und Ensemblestücke erklingen auf Schloss Landestrost am 7. August, 11.30 Uhr, im Matineekonzert, das den Abschluss der Konzertreihe bildet.

Die IFF-Sommerakademie wird von der Stiftung Kulturregion Hannover und der Bruno-Frey-Stiftung Hannover gefördert.

Veranstalter: IFF (Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter/
HMTMH) und ProIFF e.V., Emmichplatz 1 30175 Hannover, Tel. 0511-31 00 25 3
Vorverkauf: www.reservix.de*, Schloss Landestrost, Tel. 05032-89 91 54,
kultur@remove-this.region-hannover.de

»Kultursommer 2016«

Wanderkino »Der General« (Buster Keaton 1926)

Donnerstag, 18. August 2016, 21 Uhr, Schlossgarten

Open Air Film + Musik im Schlossgarten

Das Wanderkino verwandelt am 18. August mit seinem alten, filmtechnisch bestens ausgerüsteten Magirus Deutz den Garten von Schloss Landestrost in ein nostalgisch inszeniertes Open-Air-Kino. Die historischen, selten aufgeführten Schwarz-Weiß-Filme werden von Tobias Rank (Klavier) und Gunthard Stephan (Violine) musikalisch begleitet.

»Der General« ist eine Action-Filmkomödie von und mit Buster Keaton. Der Film spielt zur Zeit des amerikanischen Bürgerkrieges. Der Lokomotivführer Johnnie Gray nimmt einsam die Verfolgung seiner von nordstaatlichen Spionen entführten Lokomotive auf. Mit Hartnäckigkeit, waghalsigen Manövern und Erfindungsreichtum gelingt es ihm, sowohl seine Maschine als auch die Gunst seines geliebten Mädchens Annabelle Lee zurückzuerobern. »Der General« zählt zu den bedeutendsten Komödien der Filmgeschichte.

Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3 Euro

Foto: Birgit Hammerich

»Kultursommer 2016«

Film und Beat »Menschen am Sonntag«

Freitag, 19. August 2016, 21 Uhr, Schlossgarten

»Wanderkino trifft Feinkost Flimmern« | Stummfilm (1929) live vertont mit DJ Sound

Das von der Hörregion Hannover initiierte »Wanderkino trifft auf Feinkost Flimmern« ist eine Symbiose der besonderen Art. Die beiden DJanes Cannel und Kay le Say werden zusammen mit den Musikern des Wanderkinos, Tobias Rank (Klavier) und Gunthard Stephan (Violine), den Film »Menschen am Sonntag« aus dem Jahre 1929 musikalisch in Szene setzen. Zwei artverschiedene Welten kollidieren, wenn alter Celluloid-Film auf neue Vinylmusik, Geige und Klavier trifft. Dabei gehen Film, Musiker und DJanes einen spannenden Dialog ein. Dieses Zusammenspiel schafft Synergien zwischen dem Vergangenen und dem Heutigen. Es gibt dem Film ein ganz neues Erscheinungsbild und lässt den Zuschauer den Film neu erleben.

Der 1929 entstandene Film ist weitaus weniger berühmt als die großen Meisterwerke der Stummfilmzeit und damit den meisten heutigen Kinogängern eher unbekannt. Er handelt von einem Doppel-Date und einen Sonntagsausflug zum Berliner Wannsee. Der Film zählt zu den wichtigsten Werken seiner Zeit, markiert er doch einen Startpunkt für die cineastische Laufbahn dreier späterer Hollywood-Legenden. Das Drehbuch stammt von keinem geringeren als Billy Wilder, der zu der Zeit in Berlin lebte und hier seine später mit insgesamt sechs Oscars gekrönte Filmkarriere begann.

Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3 Euro

Foto: Presspicture

Doppelkonzert: Martin Kohlstedt / Grandbrothers

Samstag, 3. September 2016, 20 Uhr, Großer Saal

Tastentage 2016

Unmittelbar tastet sich Martin Kohlstedt in den Körper aus Holz, Filzhämmern und Stahlsaiten vor. Der Komponist arbeitet hart an sich selbst und zieht sein Publikum unweigerlich mit. Persönlicher können moderne Kompositionen nicht werden.
Für den dritten Teil seiner aktuellen Tour lässt Martin Kohlstedt den Schemel nun teilweise hinter sich, der für das Album »Nacht« (2014) die vertraute Position war. Der junge Komponist sprengt den Holzkorpus auf und tritt aus dem akustischen Tasten-Kreis, um ihn von Außen mit Effekten und Loops unter Strom zu setzen. Das Ergebnis lässt die eine oder andere Grenzerfahrung erwarten - für Künstler und Publikum gleichermaßen. Martin Kohlstedt lotet so jenseits von White Noise und Druckluftschlössern die Sprache des Pianos auf jedem Konzert verschieden aus. In seinem neugewonnenen Freiheitsdrang wird den eigenen Aussagen endlich die verdiente Maßlosigkeit zugestanden.

»Die Düsseldorfer Grandbrothers beweisen mit ihrem Debüt „Dilation“, dass das Piano noch immer das tollste Instrument der Welt ist.«
Erol Sarp und Lukas Vogel gründen die Grandbrothers 2011. Während sich Erol vornehmlich auf das Klavier konzentriert, entwickelt sich Lukas musikalisches Interesse eher in eine elektronische und technische Richtung.

Zusammen kreieren die Grandbrothers einen Sound, der klassische Klavierkompositionen mit elektronischer Klangästhetik und modernen Produktionsmitteln verbindet. Die Songs beginnen oft als minimalistische Patterns bestehend aus zwei oder drei Tönen, die immer weiter variiert und mit Klavierakkorden unterlegt werden, bis schließlich cineastische Soundscapes entstehen, die in Struktur und Rhythmik ebenso an zeitgenössische elektronische Clubmusik wie auch an Komponisten wie Steve Reich erinnern. Dabei setzen die beiden Musiker keinerlei synthetische Klangerzeuger ein. Um auf dem Flügel Musik spielen zu können, die über die klanglichen Möglichkeiten des klassischen Klavierspiels weit hinausreicht, werden eine Reihe elektromechanischer Hämmerchen befestigt, die über einen Laptop gesteuert auf verschiedene Teile des Klaviers klopfen und so artifizielle Sounds erzeugen. Das Klangspektrum, das hierbei entsteht, erstreckt sich von cembaloartigen Resonanzen bis hin zu perkussiven Sounds, mit denen Rhythmen und Beats gespielt werden können. Durch den weiteren Einsatz von Effekten und live gesampleten Loops gelingt es dem Duo, mit einem kleinen, sehr unorthodoxen Setup ein außergewöhnlich großes Klangspektrum abzudecken. Klassisch und innovativ, expressiv und emotional, Musik des 21. Jahrhunderts.

Eintritt: 19 Euro / ermäßigt 13 Euro