Toby Auberg, geboren 1988 in San Francisco, studierte Motion Graphic Design in Karlskrona (Schweden) und Animation am Royal College of Art (London). Seit 2015 ist er als freier Animations- und 3D-Medienkünstler tätig. Sein Abschlussfilm »Pile« wurde für den Wettbewerb »Cinéfondation« in Cannes ausgewählt und gewann den Preis der Jury im Annecy International Animation Festival. Seit 2024 arbeitet Auberg in dem von ihm mitgegründeten Studio für Medien & Installationskunst »KINEMUS« in Berlin. In Hannover wird der Filmemacher von Januar bis Juni 2026 sein neues Animationsfilmprojekt »Flail« umsetzen. »Flail« erzählt auf tragikomische Weise von einer an Sisyphus angelehnten Figur, die mit Krisen und Problemen konfrontiert, nach Wachstum strebt, doch immer wieder scheitert.
Konrad Schlaich (*1995) studierte Sozial- und Kulturanthropologie, Middle Eastern Studies und Arabisch in Berlin und Beirut (Libanon) und schloss 2025 das Regiestudium an der Filmuniversität Babelsberg ab. Seine Kurzfilme liefen bei Festivals im In- und Ausland. 2025 wurde sein Kurzfilm »Parzellen des Glücks« für das namhafte Filmfestival Max Ophüls Preis ausgewählt. Konrad Schlaich ist seit kurzem auch als Produzent tätig. Sein Interesse gilt vor allem hybriden Formen von Dokumentation und Fiktion. Von Juli bis Dezember 2026 wird der Filmemacher in Hannover an einem fiktionalen Kurzfilm arbeiten. Er handelt von zwei begeisterten Gamern, die eine Ausbildung bei der Bundeswehr beginnen. In Gefechtssimulationen erzielen sie außergewöhnliche Leistungen. Auf einem Trainingsmarsch stellt sich jedoch heraus, dass die Realität ungleich gefährlicher sein kann.
