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StiftungsLetter
Stiftungsletter 1/2017

Liebe Abonnentinnen und Abonnenten,
liebe Freunde, Förderpartner und Interessierte,

wenn wir auf die Straße treten, hören wir ihn schon – den Frühling! Nein, nicht das Niesen heuschnupfengeplagter Menschen mit einer Allergie gegen Haselnusspollen, sondern das melodische Lied der Amsel. Sie flötet es von Dächern und Bäumen, huscht durch die Parkanlagen und scharrt lautstark im Laub. Die Amsel hat sich in den letzten 150 Jahren vom scheuen Waldvogel zum Kulturfolger gemausert und ist unter anderem durch die Aufzucht von drei Bruten im Jahr der häufigste Vogel hierzulande. Haben Sie nicht gewusst, was?

Auch viele andere Vogelarten begrüßen den Frühling und stimmen ihre individuelle Piepshow an. Es gibt sogar Richtzeiten für den Start des Gesangs. 90 Minuten vor Sonnenaufgang: Gartenrotschwanz, 70 Minuten: Singdrossel, 60 Minuten: besagte Amsel, 50 Minuten: Kohlmeise, 40 Minuten: Buchfink, 30 Minuten: Haussperling, 15 Minuten: Star. Auch nicht gewusst, oder? Ja, hier lernen Sie noch was.

So, weiter mit der Ornithologie-Stunde: Welcher Vogel macht so: Pink pink, rüüüt, tsik tsik, pürülü? Wissen Sie nicht? Mannmann. Es ist die gelbgrüne Schnepfenbraunelle, und es ist 7.15 Uhr. … Na gut, das war jetzt ausgedacht. Glücklicherweise geht die Sonne auch ohne Vogelgezwitscher auf. Aber mit ist es doch auch sehr schön! Müssen Sie zugeben!

Wir wünschen Ihnen einen guten Start in den Frühling mit viel fröhlichem Vogelgesang und stärkendem Sonnenlicht!

Anja Römisch
Geschäftsführerin

Friederike Kohn
Projektreferentin

Neues aus den Förderprojekten der Stiftung Kulturregion Hannover
Tänzer positionieren sich um einen schrägen Tisch © Marc Seestaedt

Offene Probe zu "Revolte!" von Landerer&Company © Marc Seestaedt

Das hat noch kein Vogel gezwitschert: Die Stiftung Kulturregion Hannover feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum. Wir tun das ohne viel Trara und bleiben ganz zurückhaltend, weil wir finden, dass in Zeiten niedriger Zinsen vor allem die Förderung unserer Kulturprojekte im Mittelpunkt stehen sollte. Jedoch sind unsere eigenen Vorhaben 2017 sehr präsent - in Gestalt des Kulturpreises »pro visio«, mit dem »cast&cut«-Stipendium und dem »KulturKometen«-Preis, den wir gemeinsam mit der TUI Stiftung vergeben werden.

Jetzt pfeifen es die Spatzen vom Dach: Der Preisträger des Kulturpreises »pro visio« 2016 ist Landerer&Company. Die Tanzcompany von Felix Landerer hat die »pro visio«-Jury mit ihren offenen Proben zur Produktion »Revolte!« überzeugt. Die Jury lobt den Mut des Choreografen, den Arbeitsprozess zu öffnen. Nur so war es möglich, den Zuschauer einzigartige Einblicke in einen Schöpfungsprozess zu geben. Umso schöner, dass es auch für das aktuelle Stück »Die Übersetzer« offene Proben geben wird, und zwar am 5., 12. und 19. April in der Kunsthalle Faust sowie am 26. April in der Eisfabrik Hannover, jeweils um 18 Uhr. Die Premiere von »Die Übersetzer« findet am 4. Mai 2017 in der Eisfabrik Hannover statt.  Mehr Infos: www.stiftung-kulturregion.de/artikel/die-tanzcompany-von-felix-landerer-erhaelt-den-kulturpreis-pro-visio.html und www.felixlanderer.de

Frühlingseinzug auch in der Villa Minimo: Die KurzfilmstipendiatInnen »cast&cut« 2017 kommen zufälligerweise beide aus Köln und haben an der dortigen Filmhochschule studiert. Michael Binz (*1987) ist von Januar bis Juni 2017 in Hannover und wird hier einen launigen Kurzfilm über das Warten drehen. Mit seinem Abschlussfilm »Herman the German«, für den er Gustav Peter Wöhler und Anke Engelke als Schauspieler gewinnen konnte, hat er 2016 nicht nur viel Erfolg sondern auch einige Preise ernten können. Hannah Dörr (*1990) ist Filmemacherin und Videokünstlerin. Sie hat für Theaterproduktionen z.B. am Schauspiel Frankfurt und am Maxim-Gorki-Theater Berlin gearbeitet. Vom Juli bis Dezember 2017 wird sie in Hannover an einem Kurzfilm arbeiten, der sich auch ums Theater drehen soll. Mehr Infos: www.stiftung-kulturregion.de/formate/kurzfilmstipendium-castcut/stipendiaten-2017.html

Ab jetzt sind Bewerbungen für das »cast&cut«-Kurzfilmstipendium 2018 möglich. Die Ausschreibung und weitere Infos sind zu finden unter: www.stiftung-kulturregion.de/formate/kurzfilmstipendium-castcut/bewerben.html

Musik liegt in der Luft: Im Rahmen einer Talentförderung ermöglichte es die Stiftung der jungen hannoverschen Musikstudentin Carina Lehmann, eine sogenannte Wiener Gitarre anzuschaffen. Das Meisterinstrument ist eine achtsaitige Sonderanfertigung zum Spielen originalgetreuer klassischer Musik aus dem 19. Jahrhundert. Mehr Infos: www.stiftung-kulturregion.de/formate/die-talentlandschaft.html

Neues aus den Förderprojekten der HannoverStiftung
Eine Frau, die aus dem Nahen Osten stammt,  sitzt, umgeben von verschleierten Hilfskräften und einer verschleierten Kundin, am Schreibtisch © Maziar Moradi

Aus der Fotoserie "Ich werde deutsch" © Maziar Moradi

Kein Spatz in der Hand, sondern eine Goldammer: Der »Hannover Shots«-Stipendiat 2017/2018 heißt Maziar Moradi und kommt aus Berlin. Der iranisch-stämmige Fotograf bekommt das mit 10.000 Euro dotierte Stipendium für künstlerisch-dokumentarische Fotografie der HannoverStiftung zugesprochen. Moradi stellte bereits international aus und erhielt einschlägige Preise für seine Arbeiten. In Hannover will er mit seinen Fotografien ein umfangreiches Gesamtbild des Zusammenlebens der verschiedenen Kulturen in Hannover schaffen. Das Stipendium mündet in eine Ausstellung in der Galerie für Fotografie (GAF) im Frühjahr 2018. Mehr Infos: www.hannover-shots.de/stipendiat-2017/

Immerhin Blütenmuster: Um eine Schneiderfamilie, bestehend aus Mutter und Sohn, geht es in »Die Schneyderleyns«, der neuen Theaterproduktion der Agentur für Weltverbesserungspläne. Passenderweise ist die Textilgalerie »Frau Zimmer« in Linden-Limmer Ort des Geschehens. Das Stück wird bis Ende April zu sehen sein. Mehr Infos: www.ulrikewillberg.de/kalender.html

Stiftung Kulturregion Hannover
Landschaftstr. 4/5, 30159 Hannover // Fon: +49 511 220610-15
www.stiftung-kulturregion.de

HannoverStiftung
c/o Stiftungsmanagement der Sparkasse Hannover GmbH
Postfach 5724, 30057 Hannover // Fon: +49 511 220610-15
www.hannover-stiftung.de
 
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